CBD Dosierung: Wie viel ist sinnvoll für dich?
Fragst du dich, wie viel CBD du nehmen sollst? Es gibt keine Einheitslösung. Die richtige Menge hängt von deinem Körpergewicht, deiner Empfindlichkeit, dem Produkt und dem Ziel ab. Ich beschreibe einfache Schritte, mit denen du sicher und effektiv deine persönliche Dosis findest.
Praktische Dosier-Schritte
Starte niedrig: Viele fangen mit 5–10 mg CBD pro Tag an. Manche probieren Microdosing mit 2,5–5 mg, um nur subtile Effekte zu spüren. Beobachte eine Woche lang, wie du dich fühlst.
Schrittweise erhöhen: Wenn nichts spürbar ist, erhöhe die Dosis alle 3–7 Tage um 5–10 mg. So findest du die niedrigstmögliche wirksame Dosis, ohne unnötig viel zu nehmen.
Orientierungswerte: Für allgemeines Wohlbefinden liegen viele Nutzer bei 20–40 mg/Tag. Bei stärkeren Beschwerden nutzen Menschen oft 50–150 mg/Tag. Medizinische Studien arbeiten teilweise mit mehreren hundert Milligramm — das gilt aber meist für verschreibungspflichtige Präparate und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Beispielrechnung: Ein 10% Öl enthält 100 mg CBD pro ml (1% = 10 mg/ml). Nimmst du 0,25 ml, sind das 25 mg CBD. Rechne kurz nach, dann weißt du genau, wie viel du nimmst.
Form, Wirkungseintritt und Wechselwirkungen
Die Produktform beeinflusst die Wirkung: Sublinguales Öl wirkt meist in 15–45 Minuten und hält mehrere Stunden. Edibles (Kapseln, Gummis) brauchen 30–120 Minuten bis zum Beginn, dafür ist die Wirkung oft länger. Inhalation (Vape) setzt schnell ein, hält aber kürzer an.
Konstanz zählt: Nutze ein Produkt und eine Marke konstant, bis du deine Dosis gefunden hast. Unterschiedliche Konzentrationen, Trägeröle und Vollspektrum- vs. Isolat-Produkte verändern die Wirkung.
Wechselwirkungen: CBD kann Enzyme in der Leber beeinflussen (CYP450) und so die Wirkung mancher Medikamente verstärken oder abschwächen. Blutverdünner, bestimmte Antidepressiva und Epilepsiemedikamente sind Beispiele, bei denen Vorsicht nötig ist. Sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD neben verschreibungspflichtigen Medikamenten nimmst.
Tipps zur sicheren Anwendung: Notiere Dosis, Uhrzeit und Wirkung in einem kleinen Tagebuch. Beginne abends, wenn du unsicher bist — viele merken Entspannung beim Schlafen am deutlichsten. Für Tiere: Dosierung nach Körpergewicht und immer erst mit dem Tierarzt abklären. Bei Unsicherheit oder chronischen Erkrankungen hol dir medizinischen Rat.
Kurz und klar: Fang niedrig an, steigere langsam, achte auf Produktangaben und mögliche Wechselwirkungen. So findest du die Dose, die für dich wirkt — ohne Rätselraten.