Getränke mit CBD, HHC & Co. – Auswahl, Wirkung, Dosierung
CBD-Drinks und ähnliche Produkte sind eine einfache Möglichkeit, Cannabinoide zu nutzen. Du findest Mineralwasser, Eistee, Energy-Getränke, Kaffee-Alternativen und sogar alkoholische Mischungen mit zugesetztem CBD oder HHC. Wichtig ist zu wissen, was genau drinsteckt und wie stark die Wirkung sein kann.
Welche Sorten gibt es? Fertige CBD-Getränke kommen als Sprudelwasser, Tee, Limonade, Smoothie oder Shot. HHC, HHC-P und andere Derivate tauchen ebenfalls auf, meist in kleineren Marken oder spezialisierten Shops. Manche Hersteller mischen nur CBD-Isolat, andere setzen auf Vollspektrum-Extrakte mit Terpenen. Vollspektrum kann mehr Effekte liefern, enthält aber auch Spuren von THC.
Wirkung und Einnahme
Die Wirkung von CBD in Getränken setzt langsamer ein als beim Vapen. Im Magen-Darm-Trakt dauert es 30 Minuten bis 2 Stunden, bis du Effekte spürst. HHC kann stärker wirken und bei manchen Menschen sedierender sein. Achte auf die angegebene Milligramm-Menge pro Flasche oder Portion. Ein typischer Bereich liegt bei 5–50 mg CBD pro Portion; HHC-Produkte sind oft niedriger dosiert.
Willst du eine gezielte Wirkung, beginne mit einer niedrigen Dosis, etwa 5–10 mg, und steigere langsam. Trink nicht gleich mehrere Portionen hintereinander. Halte Pausen von mindestens 24 Stunden, wenn du neu bist oder verschiedene Cannabinoide kombinierst.
Tipps zum Kauf und Gebrauch
Kontrolliere das Laborzertifikat (COA). Es zeigt Konzentrationen, Reinheit und ob THC unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Lies die Inhaltsstoffe: Zucker, Süßstoffe oder Alkohol verändern Wirkung und Verträglichkeit. Achte auf die Herkunft: EU-Hanf ist oft transparenter dokumentiert.
Homemade-Variante: Ein einfacher CBD-Drink lässt sich mit CBD-Öl mischen; nutze emulgierende Zutaten wie Honig oder Sojalecithin, damit sich das Öl verteilt. Für Heißgetränke eignen sich fettbasierte Milchalternativen, weil Cannabinoide fettlöslich sind und so besser aufgenommen werden.
Wechselwirkungen: CBD beeinflusst Leberenzyme und kann Wirkungen von Medikamenten verändern. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, sprich vorher mit deinem Arzt. Vermeide Alkohol in Kombination mit HHC, das verstärkt sedierend wirken kann.
Lagerung und Haltbarkeit: Bewahre Getränke kühl und lichtgeschützt auf. Viele enthalten keine Konservierungsstoffe, also achte auf Mindesthaltbarkeitsdatum und Geruch. Entsorge bei seltsamem Geschmack oder Trübung.
Tipp: Getränke sind praktisch für Alltag und unterwegs, bieten aber unterschiedliche Qualität und Dosierung. Informiere dich vor dem Kauf, starte niedrig dosiert und notiere, wie du reagierst. So findest du schnell das passende Produkt ohne unnötige Risiken.
Etiketten richtig lesen: Suche nach der CBD-/HHC-Menge pro Portion, nicht nur pro Flasche. Manchmal ist die Gesamtmenge angegeben, aber die Portion kleiner ist. Achte auf Zusatzstoffe wie Koffein oder Süßungsmittel, die die Wirkung verändern. Prüfe auch, ob ein COA verlinkt ist. Rechtlich gelten je nach Land andere Regeln für THC-Grenzwerte – kauf verantwortungsbewusst und informiere dich lokal.
Mini-Rezept: Zitronen-CBD-Shot: 200 ml Wasser, Saft einer halben Zitrone, 1 TL Honig, 10–15 mg CBD-Öl. Wasser leicht erwärmen, Honig auflösen, abkühlen lassen, Öl unterrühren und sofort trinken. Für bessere Aufnahme nutze ein fettiges Lebensmittel dazu, z. B. einen Löffel Joghurt. Beschrifte selbstgemachte Portionen mit Datum und Dosis.
Geeignet für: entspannte Abende, Reise, Schlafprobleme oder Stressabbau. Nicht geeignet für Schwangere, Fahrende oder Personen mit schweren Vorerkrankungen. Bei Unsicherheit Arzt fragen. Teste immer zuerst nur eine kleine Menge.