Veg-Diät: So passt CBD in deine pflanzliche Ernährung
Bist du Vegetarier oder Veganer und fragst dich, ob CBD-Produkte passen? Gute Nachricht: Reines CBD wird aus Hanf gewonnen und ist pflanzlich. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf Inhaltsstoffe, Trägeröle und die Verarbeitung. Manche Produkte enthalten Gelatine, Milchbestandteile oder andere Zusatzstoffe, die nicht vegan sind. Hier zeige ich dir, worauf du achten solltest und wie du CBD sinnvoll in deine Veg-Diät einbaust.
Vegan-freundliche CBD-Produkte
Öle und Tinkturen sind meist vegan — vorausgesetzt, das Trägeröl stammt nicht aus einer tierischen Quelle. Häufige Trägeröle wie MCT (Kokos), Oliven- oder Hanfsamenöl sind pflanzlich und passen perfekt in eine Veg-Diät. Achte auf Begriffe wie „vollspektral“, „breitspektral“ oder „Isolat". Vollspektrale Produkte enthalten weitere Pflanzenstoffe und Terpene; das ist völlig pflanzlich, kann aber Spuren von THC beinhalten.
Gummis und Edibles sind praktisch, aber hier musst du auf Zutatenlisten schauen. Viele Gummibärchen enthalten Gelatine — nicht vegan. Such nach Produkten mit Pektin, Agar-Agar oder anderen pflanzlichen Geliermitteln. Getränke und CBD-Tees sind oft vegan, prüf aber Zuckerarten und Aromastoffe. Bei Kosmetikprodukten lohnt sich ein Blick auf Zusatzstoffe wie Lanolin oder Bienenwachs.
Praktische Tipps: Dosierung, Zubereitung und Sicherheit
Starte klein. Für Einsteiger sind 5–10 mg CBD pro Anwendung ein guter Anfang. Beobachte, wie dein Körper reagiert, und steigere langsam. Bei täglicher Anwendung überlegst du dir eine konstante Dosis zur Routine — z. B. morgens 5 mg und abends 5–10 mg. Wenn du Medikamente nimmst, sprich mit deinem Arzt: CBD kann Wechselwirkungen haben, besonders bei Blutverdünnern.
Beim Kochen mit CBD gilt: Hitze kann Wirkstoffe abbauen. Gib CBD-Öl am besten erst nach dem Kochen in warme Speisen oder mische es in Salatdressings, Smoothies oder Haferbrei. Für warme Drinks reicht oft, das Öl in etwas Fett (Pflanzenmilch, Joghurt auf Pflanzenbasis) zu lösen, damit die Aufnahme besser funktioniert. Wenn du Edibles selbst machst, achte auf niedrige Temperaturen und kurze Erhitzungszeiten.
Qualität zählt. Kauf bei vertrauenswürdigen Anbietern, die Laborberichte (COA) anbieten. Dort siehst du Cannabinoid-Profil, Potenz und ob das Produkt frei von Pestiziden und Schwermetallen ist. Transparente Hersteller nennen auch, ob ein Produkt vegan zertifiziert ist.
Zuletzt: Achte auf Allergene. Manche Trägeröle, Aromen oder Süßstoffe können Allergien auslösen. Lies die Etiketten und teste neue Produkte erst in kleiner Menge. So integrierst du CBD sicher und genussvoll in deine Veg-Diät — ohne unnötige Zutaten und mit klarer Kontrolle über Wirkung und Qualität.