USPS und CBD-Versand: Was du wissen musst
Versand über die USPS klingt einfach, aber bei CBD-Produkten gibt es klare Grenzen. USPS darf keine Marihuana-Produkte befördern, erlaubt aber Hanfprodukte, die den Bundesdefinitionen entsprechen. Was heißt das konkret? Wenn dein Produkt als "hemp" gilt und der Delta-9-THC-Gehalt 0,3% oder weniger beträgt, kann USPS es in den USA transportieren — vorausgesetzt, die Sorgfaltspflichten sind erfüllt.
Was USPS erlaubt und was nicht
Kurz und knapp: keine Marihuana-Sendungen, wohlwollend behandeltes Hanf. USPS kann Lieferungen ablehnen, wenn ein Paket Cannabis mit höherem THC-Gehalt enthält oder den Eindruck erweckt. Verkäufer sollten deshalb eine Laborbescheinigung (COA) bereitstellen, klar deklarieren, dass es sich um Hanf handelt, und den THC-Wert sichtbar machen. Dokumente, die Herkunft und Testresultate belegen, reduzieren das Risiko von Verzögerungen oder Konfiskationen.
Denk dran: Auch wenn USPS die Sendung annimmt, gilt das nur für Inlandsversand innerhalb der USA. Für internationalen Versand greifen Zoll- und Einfuhrregeln des Empfängerlandes — viele Länder, darunter Teile Europas, haben striktere Regeln oder verbieten bestimmte Cannabinoide.
Praktische Tipps für sicheren Versand
Verpacke die Ware diskret, aber ehrlich: äußere Verpackung sollte keine auffälligen Hinweise wie "CBD Oil" oder Bilder enthalten, die auf Cannabis schließen lassen. Innen legst du eine Kopie der COA und eine klare Inhaltsdeklaration bei. Nutze stabile Verpackungen und Füllmaterial, damit Fläschchen und Behälter nicht beschädigt werden.
Wähle einen Versanddienst mit Tracking und behalte die Sendung. Für teurere Waren lohnt sich eine Unterschrift bei Empfang. Achte auf Versicherungsbedingungen: Einige Policen schließen Ansprüche aus, wenn ein Transportgegenstand gegen Gesetze verstößt. Also erst testen, dann versichern.
Wenn du an internationale Kunden verschickst, informiere dich vorher über die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes. Manche Länder verlangen spezielle Etiketten, medizinische Dokumente oder verbieten Produkte mit bestimmten Cannabinoiden wie Delta-8 oder höhere THC-Werte komplett.
Zum Schluss noch ein Praxis-Hinweis: Halte alle Testzertifikate und Absenderdokumente digital bereit, so kannst du bei Nachfragen schnell reagieren. Wenn du regelmäßig verschickst, erstelle Checklisten für Produktkennzeichnung, COA-Beilage und Paketfoto vor Versand. So vermeidest du Rückfragen und schützt deinen Shop.
Fragen zu konkreten Produkten oder Zielen? Schreib kurz, dann schauen wir uns den Fall an und geben konkrete Hinweise, welche Unterlagen und Packaging-Strategien sinnvoll sind.