Richtige Dosis: So findest du die passende Menge CBD
Wusstest du, dass 5 mg CBD bei einer Person wirken können und bei einer anderen kaum spürbar sind? Dosierung ist sehr individuell. Statt einer Patentlösung zeige ich dir hier, wie du systematisch zur richtigen Menge kommst – ohne Rätselraten.
Wie du deine Startdosis bestimmst
Frag dich zuerst: Welches Produkt benutzt du? Öl, Gummis, Edibles oder Vapes wirken unterschiedlich. Öle wirken oft schneller und lassen sich feiner dosieren, Edibles brauchen länger bis zur Wirkung, halten dafür aber länger an. Entscheide dann nach Körpergewicht und Empfindlichkeit. Eine praktikable Faustregel: Anfänger starten niedrig, zum Beispiel 5–10 mg pro Tag. Wenn das nichts bewirkt, kannst du alle 3–7 Tage um 5 mg erhöhen, bis du die gewünschte Wirkung spürst.
Ein konkretes Rechenbeispiel hilft: Auf der Flasche steht 1000 mg CBD in 10 ml. Das sind 100 mg/ml. Wenn dein Tropfer 1 ml fasst, entspricht ein Tropfen 100 mg – also zu viel. Viele Tropfer liefern 0,05–0,1 ml pro Tropfen. Rechne immer: mg pro ml = Gesamtmg / Gesamtml. Dann bestimmst du die Tropfenanzahl für deine gewünschte mg-Menge.
Faktoren, die die Dosis beeinflussen
Dein Gewicht spielt eine Rolle, aber nicht allein. Alter, Stoffwechsel, Medikamente und vorherige Erfahrungen mit Cannabinoiden zählen mit. Auch das Produkt selbst: Vollspektrum-Produkte zeigen oft andere Effekte als Isolate. Achte auf Zusatzstoffe in Edibles, die Wirkung verstärken oder verzögern können.
Bei Hunden oder anderen Tieren gilt: viel niedriger anfangen und tierärztlichen Rat einholen. Für Babys, Schwangere und Menschen mit schweren Erkrankungen immer erst mit dem Arzt sprechen.
Wie schnell du steigern solltest? Geduld zahlt sich aus. Erhöhe die Dosis schrittweise und notiere Wirkung und Nebenwirkungen. Symptome wie starke Müdigkeit, Übelkeit oder Schwindel sind Hinweise, die Dosis zu senken oder eine Pause einzulegen.
Noch ein Tipp zur Praxis: Wenn du öfter wechselst (z. B. Öl zu Gummis), passe die mg an, nicht die Portionen. 10 mg sind 10 mg, egal ob Öl oder Gummi — nur die Wirkungskurve ändert sich.
Wenn du unsicher bist, frag Fachpersonal oder deinen Hausarzt. Besonders bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten kann eine Wechselwirkung auftreten. Mit systematischem Vorgehen findest du schnell die richtige Dosis – ohne Trial-and-Error-Frust.
Viel Erfolg beim Ausprobieren: starte niedrig, werde nicht impulsiv höher und dokumentiere deine Erfahrungen. So findest du die Menge, die für dich passt.