Rechtsvorschriften zu CBD, THC und neuen Cannabinoiden

CBD-Produkte sind beliebt, aber die rechtliche Lage ist kein Kinderspiel. Manche Produkte sind unproblematisch, andere landen schnell in einer Grauzone — besonders bei neuen Cannabinoiden wie HHC oder Delta-8. Hier findest du klare, praktische Hinweise, was in Deutschland und der EU zu beachten ist.

Was ist erlaubt — die Basics

Für Industriehanf gilt in der EU eine THC-Grenze von 0,3 % für den Anbau. Für verkaufte Produkte gilt: Der THC-Gehalt sollte so niedrig sein, dass kein Rausch entsteht. Viele Händler bieten Produkte unter 0,2 % an, um auf Nummer sicher zu gehen. CBD als Wirkstoff ist selbst nicht automatisch ein zugelassenes Arzneimittel oder Lebensmittel. Für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel greift die Novel-Food-Regelung — ohne Zulassung darf ein Produkt nicht als Lebensmittel verkauft werden.

Medizinische Produkte mit Cannabinoiden brauchen eine Zulassung durch die zuständigen Behörden (z. B. BfArM/EMA). Kosmetika mit CBD sind möglich, solange sie keine medizinischen Versprechungen machen und die Inhaltsstoffe geprüft sind.

Grauzonen und praktische Fallstricke

Neue Cannabinoide wie HHC, HHC‑O, THCP oder Delta‑8 sind rechtlich oft unklar. Manche Anbieter sehen sie als legalen Ersatz, Behörden können sie aber als neue, nicht zugelassene Stoffe oder sogar als BtMG-relevant einstufen. Deshalb: Vorsicht bei Produkten, die „stärker“ oder „psychoaktiv“ wirken.

Ein häufiger Fehler: Rauchen oder Verkauf von Blüten. Obwohl Hanfblüten mit geringem THC verkauft werden, prüfen Behörden häufiger, ob ein Rausch möglich ist. Lies dazu auch unsere Artikel „Kann man gemahlene Blüten rauchen?“ und „Werden Hanfzigaretten positiv getestet?"

Reisen mit CBD-Produkten ist heikel. Für Flugreisen können Regeln von Airline und Zielland entscheidend sein — siehe „Ist das Fliegen mit Delta-8-Gummies erlaubt?". Immer Laborzertifikat (COA) mitnehmen und Mengen begrenzen.

Praktische Tipps kurz und knapp:

  • Fordere ein aktuelles COA (Analysenprotokoll) mit THC-Angaben.
  • Kaufe nur Produkte mit klarer Deklaration und seriösem Händler.
  • Vermeide Blüten in großen Mengen und Produkte mit deklarierter psychoaktiver Wirkung.
  • Bei Reisen: Gesetzeslage im Zielland prüfen und keine offenen Blüten mitnehmen.
  • Bei Medikamenten: Rücksprache mit dem Arzt wegen Wechselwirkungen.

Auf cbdgrass.de findest du weiterführende Artikel zu konkreten Fragen — z. B. zur täglichen Einnahme, zu Edibles oder zu speziellen Cannabinoiden. Rechtslage ändert sich ständig; wenn du auf Nummer sicher gehen willst, hol dir eine Rechtsberatung.

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung, sie hilft dir, die wichtigsten Fallen zu erkennen und informierte Entscheidungen zu treffen.

Welche Staaten erlauben keine CBD-Produkte?

In meinem neuesten Blogbeitrag gebe ich Euch einen Überblick, welche US-Staaten CBD Produkte nicht erlauben. Es ist unglaublich, wie sich die Gesetze manchmal von Staat zu Staat unterscheiden. Ich hoffe, dass wir mit diesem Beitrag zum Verständnis beitragen und Unklarheiten beseitigen können. Es ist immer wichtig, über die aktuellen Rechtsvorschriften informiert zu sein, insbesondere wenn es um Eure Gesundheit und Wellness geht.
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