Pflanzenpflege für Hanf & CBD-Pflanzen: klare, praktische Tipps

Worauf kommt es wirklich an, wenn du Hanf- oder CBD-Pflanzen pflegst? Kurz gesagt: Licht, Wasser, Boden und Beobachtung. Du brauchst keine Profi-Ausrüstung, um gesunde Pflanzen zu bekommen — nur ein paar einfache Regeln und regelmäßiges Kontrollieren.

Standort, Licht und Klima

Hanf liebt viel Licht. In der Vegetationsphase reichen 18 Stunden Licht / 6 Stunden Dunkelheit, in der Blüte 12/12. Drinnen nimm Vollspektrum-LEDs oder starke Natriumlampen, draußen achte auf mindestens 6–8 Stunden direkte Sonne. Temperatur: tagsüber 20–26°C, nachts 16–20°C. Luftfeuchte: in der Jugend 50–70%, während der Blüte 40–50%—zu hohe Feuchte fördert Schimmel.

Gute Luftzirkulation ist wichtig. Ein kleiner Ventilator verhindert stehende Luft, reduziert Schimmelrisiko und stärkt die Pflanzenstiele. Lüftung bei Indoor-Anbau: frische Luft rein, abgestandene raus.

Gießen, Erde und Nährstoffe

Gießen nach Gefühl: nicht nach Kalender. Stecke den Finger 2–3 cm in die Erde; wenn sie trocken ist, wird gegossen. Staunässe ist der häufigste Fehler und führt zu Wurzelfäule. Verwende lockere, gut drainierende Erde mit etwas Perlit oder Kokosfasern.

pH-Wert ist wichtig: für Erde 6,0–7,0; bei Hydrokultur 5,5–6,5. Nutze passende Dünger: in der Wachstumsphase mehr Stickstoff (N), in der Blüte weniger N, dafür mehr Phosphor (P) und Kalium (K). Fang mit halber Herstellerdosis an und steigere langsam. Zu viel Dünger zeigt sich durch verbrannte Blattspitzen.

Organische Optionen: Komposttee, Wurmhumus oder Algenextrakte liefern Nährstoffe und Mikroorganismen. Sie sind sanfter und reduzieren Risiko von Überdüngung.

Schnitt, Training und Schädlingskontrolle

Pruning und Training erhöhen Lichtdurchlässigkeit und Ertrag. Topping entfernt die Spitze, fördert mehrere Haupttriebe. LST (low-stress training) bindet Zweige flach, sodass Licht gleichmäßig ankommt. Entferne gelbe oder abgestorbene Blätter regelmäßig.

Schädlinge wie Spinnmilben, Blattläuse oder Trauermücken früh erkennen: kleine Punkte, feine Netze oder schleimige Ablagerungen sind Warnsignale. Bei leichtem Befall helfen Neem-Öl, insektizide Seifen oder Nützlinge (z. B. Marienkäfer). Bei starkem Befall handeln: befallene Bereiche entfernen, Umgebung reinigen, gezielt behandeln.

Erntezeitpunkt erkennen: Trichome mit einer Lupe betrachten – milchig bis leicht bernsteinfarben ist oft ideal für CBD-reiche Blüten. Nach der Ernte langsam trocknen (dunkel, 45–55% Luftfeuchte, 18–22°C) und dann 2–6 Wochen cure’n in verschlossenen Gläsern – das verbessert Aroma und Qualität.

Kurz und praktisch: beobachte deine Pflanzen täglich, korrigiere Klima und Gießverhalten, füttere gezielt und greif beim ersten Schädlingszeichen ein. So bekommst du gesunde Pflanzen und gute CBD-Blüten ohne komplizierte Technik.

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