Lungenbelastung: Was beim Rauchen und Vapen wirklich in deine Lunge kommt
Viele glauben, CBD oder Hanf seien harmlos für die Lunge. Fakt ist: Verbrennung und Erhitzung setzen Stoffe frei, die Atemwege reizen. Wenn du rauchst oder dampfst, gelangt nicht nur Cannabinoid in deine Lunge, sondern auch Partikel, Teer und manchmal schädliche Zusatzstoffe.
Warum das wichtig ist? Chronischer Husten, Bronchitis oder verschlechterte Lungenfunktion können die Folge sein. Studien zeigen, dass das Einatmen verbrannter Pflanzenstoffe feine Partikel freisetzt, die tief in die Lunge eindringen. Auch Vaporizer sind nicht komplett risikofrei: minderwertige Liquids oder Zusätze wie Vitamin E-Acetat können schwere Entzündungen auslösen.
Was genau belastet die Lunge?
Erstens: Verbrennung. Beim Rauchen entstehen Rauchgase und Teer, ähnlich wie bei Tabak. Zweitens: Additive. Viele Fertigprodukte enthalten Lösungsmittel, Aromen oder Verdickungsmittel, die beim Erhitzen schädlich reagieren. Drittens: Hohe Temperaturen. Dabbing von Shatter oder sehr heißes Vapen kann die Schleimhäute stärker reizen als milde Temperaturen.
Hinweis zu Hanfzigaretten: Auch wenn sie „legal“ oder „CBD“ draufstehen, können sie Spuren von THC enthalten. Das kann bei Drogentests zu einem positiven Ergebnis führen. Und ja: Rauchen von Hanfzigaretten belastet die Lunge ähnlich wie andere brennende Pflanzen.
Praktische Tipps, um die Lunge zu schonen
Wenn du Lungenbelastung reduzieren willst, denk an diese einfachen Regeln. Ersetze Rauchen nach Möglichkeit durch orale Formen: Edibles, Tinkturen oder Kapseln belasten die Lunge null. Willst du inhalieren, nutze einen hochwertigen Vaporizer mit Temperaturkontrolle und halte die Temperatur niedrig (unter 200–220°C), um scharfe Verbrennungsprodukte zu vermeiden.
Vermeide Öle und Liquids mit unbekannten Zusätzen. Kaufe nur von vertrauenswürdigen Herstellern, die Inhaltsstoffe offenlegen. Bei Konzentraten wie Shatter rate ich zu Vorsicht: Dabben erzeugt sehr hohe Temperaturen und starke Reizungen.
Wenn du rauchst: Luftzufuhr reduzieren, weniger tief inhalieren und nicht täglich exzessiv konsumieren hilft bereits. Achte auf Veränderungen wie andauernden Husten, Atemnot oder Auswurf. Bei solchen Symptomen ab zum Arzt.
Zu Tests und Recht: Wenn du regelmäßig Hanfzigaretten oder andere THC-haltige Produkte rauchst, plane mögliche Drogentests ein. Selbst CBD-Produkte können Spuren enthalten, die auffallen.
Kurz gesagt: Die sicherste Option für die Lunge sind nicht-inhalative Formen. Wenn du inhalierst, wähle saubere Produkte, niedrige Temperaturen und gute Geräte. So reduzierst du die Lungenbelastung deutlich.