Hunde Gesundheit: CBD sicher und sinnvoll anwenden
Viele Hundebesitzer probieren CBD, um Angst, Schmerzen oder Altersbeschwerden zu lindern. Doch was hilft wirklich und was gefährdet den Hund? Hier finden Sie klare, praktische Hinweise, wie Sie CBD bei Hunden sicher einsetzen und typische Fehler vermeiden.
Dosierung: so starten Sie richtig
Beginnen Sie immer mit einer niedrigen Dosis und steigern Sie langsam. Eine gängige Startempfehlung ist 0,1 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich. Beobachten Sie 3–7 Tage und erhöhen Sie schrittweise auf bis zu 0,5 mg/kg, wenn nötig. Notieren Sie Wirkung und mögliche Nebenwirkungen, so wissen Sie, ob die Dosis passt.
Warum so vorsichtig? Hunde reagieren individuell auf CBD. Körpergewicht, Alter, Stoffwechsel und begleitende Medikamente beeinflussen die Wirkung. Verwenden Sie Produkte mit klarer Angabe in mg und einer COA (Laborzertifikat).
Produktwahl: worauf Sie achten sollten
Kaufen Sie nur Produkte mit COA, das den CBD-Gehalt und fehlende Schadstoffe bestätigt. Für Hunde sind breitbandige (broad-spectrum) oder isolierte CBD-Produkte oft sicherer, weil sie kaum bis kein THC enthalten. THC kann für Hunde toxisch sein — meiden Sie Produkte ohne THC-Angabe.
Achten Sie auf die Form: Öle lassen sich gut dosieren, Leckerlis sind praktisch für unterwegs. Bei Ölen prüfen Sie mg CBD pro ml und nutzen kleine Spritzen oder Pipetten, um genau zu dosieren. Wählen Sie Hersteller mit klarer Zutatenliste und guter Reputation.
Interaktionen: Sprecht mit dem Tierarzt, wenn Ihr Hund Medikamente wie Antiepileptika, Beruhigungsmittel oder Schmerzmittel bekommt. CBD kann den Abbau mancher Medikamente beeinflussen und ihre Wirkung verstärken oder abschwächen.
Nebenwirkungen: Leichte Müdigkeit, Durchfall oder Appetitveränderungen sind die häufigsten Effekte. Bei stärkerer Schlappheit, Erbrechen oder Koordinationsstörungen stoppen Sie die Gabe und suchen den Tierarzt auf.
Praktische Tipps: Lagern Sie CBD kühl und dunkel. Geben Sie das Öl am besten zu einer Mahlzeit, das verbessert die Aufnahme. Starten Sie zu Hause, nicht vor einer längeren Autofahrt oder einem wichtigen Termin, um die Reaktion Ihres Hundes zu beobachten.
Wann zum Tierarzt? Bei chronischen Erkrankungen, wenn Ihr Hund regelmäßig Medikamente braucht oder wenn Sie unsicher bei der Dosierung sind. Ein Tierarzt kann Bluttests oder Beobachtungen empfehlen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Kurz gesagt: CBD kann eine Option sein, aber nur mit der richtigen Dosis, guten Produkten und ärztlichem Rat. Beobachten Sie genau, dokumentieren Sie Wirkung und Nebenwirkungen und passen Sie die Dosierung behutsam an. So schützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes und erhöhen die Chance auf positive Effekte.