High Sein: Was du fühlst und wie du besser damit umgehst

Ein High kann sich unterschiedlich anfühlen – entspannt, verspielt, ängstlich oder einfach benebelt. Viele Verwirrung entsteht, weil nicht alle Cannabinoide das gleiche bewirken. Hier erkläre ich kurz und praktisch, warum das so ist, wie lange es dauert und was du tun kannst, wenn es zu stark wird.

Was verursacht das High?

Das typische High kommt vor allem von THC und verwandten Verbindungen wie HHC oder Delta-8. Diese binden an Rezeptoren im Gehirn und verändern Wahrnehmung, Stimmung und Zeitgefühl. CBD dagegen macht selten berauschend; es kann eher beruhigen oder die Wirkung von THC dämpfen.

Die Art der Einnahme entscheidet stark über Intensität und Dauer: Beim Rauchen oder Vaporisieren setzt die Wirkung meist binnen Minuten ein, erreicht oft nach 20–60 Minuten den Höhepunkt und klingt nach 2–4 Stunden ab. Edibles und Gummis brauchen länger: erste Effekte nach 30–120 Minuten, Spitzenwirkung nach 2–4 Stunden und eine Gesamtdauer von 6–12 Stunden oder mehr. Faktoren wie Dosis, Körpergewicht, Stoffwechsel, Toleranz und was du zuvor gegessen hast, verändern das Erlebnis.

Terpene wie Myrcen können das High beeinflussen: Myrcen wirkt sedierend und kann das Gefühl verstärken, deshalb fühlen sich manche Sorten „schwerer“ an.

Praktische Tipps, wenn das High zu stark wird

Fühlst du dich überwältigt? Bleib ruhig. Panik verschlimmert das Gefühl. Setz oder leg dich hin, atme tief und langsam. Trink Wasser und iss etwas Süßes – Traubenzucker oder ein süßer Drink können helfen, den Kreislauf zu stabilisieren.

CBD-Öl wird oft empfohlen, um THC-Ängste zu mindern. Eine moderate Dosis kann beruhigen, aber wirkliche Studienlage ist noch begrenzt. Schwarzer Pfeffer als Hausmittel: Inhaliere kurz Pfefferaroma oder kaue 1–2 Pfefferkörner – viele berichten, dass es beruhigt.

Keine Übungen, kein Autofahren und keine Entscheidungen treffen, solange du dich unsicher fühlst. Wenn du regelmäßig konsumierst, probiere eine geringere Dosis und dokumentiere, was wann wirkt. Bei Edibles: warte mindestens 2 Stunden, bevor du nachdosiere, sonst landest du schnell zu hoch.

Wenn du neu bist: „Start low, go slow“ – klein anfangen, Wirkung abwarten. Bei bekannten Problemen mit Angst oder Herz-Kreislauf frag vorher eine medizinische Fachperson. Und denk an Gesetze und Drogentests – HHC, Delta-8 und Co. können je nach Land unterschiedlich bewertet werden.

Mit diesem Wissen kannst du bewusster entscheiden, wie du konsumierst, und unangenehme Erfahrungen vermeiden. Willst du mehr zu speziellen Produkten (Gummis, Shatter, HHC) oder Dosier-Tipps? Schau dir unsere Artikel zu den jeweiligen Themen an.

Ist Indica oder Sativa besser für Angstzustände während des Rausches?

Als weibliche Bloggerin, die sich mit Cannabis auseinandersetzt, frage ich mich oft, ob Indica oder Sativa besser für die Angst ist, wenn man high ist. In diesem Beitrag diskutieren wir die Unterschiede zwischen den beiden und ihre Auswirkungen auf Angst. Wir werden auch die Empfehlungen und Erfahrungen anderer Menschen zu diesem Thema teilen. Letztendlich ist es am wichtigsten, sich in Bezug auf das High sicher zu fühlen. Wir sind alle verschieden und die Reaktionen auf Cannabis können individuell variieren.
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