Heißhunger durch Cannabis: Warum und was du dagegen tun kannst

Kennst du das: Nach dem Konsum setzt plötzlich der Appetit ein und du greifst zu Chips oder Schokolade? Das ist kein Zufall. Cannabis, vor allem THC, aktiviert im Gehirn Systeme, die Hunger und Belohnung verstärken. Manchmal ist das erwünscht, zum Beispiel bei Appetitlosigkeit. Oft nervt es aber einfach.

Wie Cannabis Heißhunger auslöst

THC bindet an CB1-Rezeptoren im Gehirn. Diese Rezeptoren beeinflussen Hormone wie Ghrelin, die den Hunger steigern, und verändern die Wahrnehmung von Geschmack und Geruch. Dadurch schmeckt Essen intensiver und kleine Snacks werden verlockender. Das kennt man auch aus klinischen Studien mit Dronabinol (synthetisches THC): Patienten berichteten von stärkerem Appetit.

Auch Terpene spielen mit. Myrcen, ein häufiges Terpen in Cannabis, gilt als appetitanregend und kann die Wirkung von THC verstärken. Andere Inhaltsstoffe wie CBD beeinflussen das Gefühl anders: CBD allein macht meist nicht hungrig und kann bei einigen Menschen sogar helfen, nervöse Essattacken zu dämpfen — dazu passt unser Artikel „Macht CBD wirklich hungrig?“. Die Form des Konsums macht einen Unterschied: Edibles kommen langsamer, aber halten länger an, während Rauchen/Vapen schneller zu einem plötzlichen Snack-Impuls führen kann.

Praktische Tipps, um Heißhunger zu kontrollieren

Hier kommen einfache Strategien, die sofort helfen:

- Plane Snacks: Leg gesunde Optionen bereit (Nüsse, Hummus mit Gemüsesticks, Naturjoghurt mit Beeren). Wenn das Verlangen kommt, greifst du zu etwas Nährstoffreichem statt Zuckerbomben.

- Kombiniere Protein + Fett + Ballaststoffe: Ein Snack mit diesen drei Komponenten füllt länger, z. B. Vollkornbrot mit Avocado und Pute oder Quark mit Leinsamen.

- Trinken hilft: Manchmal ist Durst getarnter Hunger. Ein großes Glas Wasser oder ungesüßter Tee kann das Verlangen dämpfen.

- Achte auf Dosis und Sorte: Niedrigere THC-Dosen oder Sorten mit mehr CBD reduzieren oft den Snack-Flash. Wenn Edibles zu lange wirken, dosiere kleiner.

- Ablenkung und Bewegung: Kurzer Spaziergang, 10 Minuten Dehnen oder leichte Hausarbeit lenken ab und senken das Verlangen.

- Zähneputzen signalisiert dem Gehirn „Mahlzeit vorbei“ und reduziert häufig das Bedürfnis, noch etwas zu essen.

- Vermeide Verfügbarkeit ungesunder Snacks: Sind Chips nicht da, isst du sie auch nicht.

Heißhunger durch Cannabis ist normal und gut steuerbar. Mit bewusster Auswahl der Sorte, Dosierung und ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich der Snack-Flash deutlich reduzieren. Mehr Details zu CBD, Myrcen und Dosierung findest du in unseren Artikeln auf CBD Gras Experten.

Löst HHC Heißhunger aus? – Entdecke die Wirkung von Cannabinoiden

Hey ihr Lieben! In meinem neuesten Beitrag tauchen wir zusammen in die Welt von HHC ein und klären eine echt spannende Frage: Macht uns HHC hungrig? Ich habe mich richtig ins Zeug gelegt, um herauszufinden, ob dieses Cannabinoid ähnliche Effekte wie THC hat und uns zu den berüchtigten Munchies verleitet. Ihr wisst schon, dieses unaufhaltsame Verlangen nach Snacks und Leckereien. Lasst uns gemeinsam erforschen, ob HHC das gleiche macht, und was das für unsere Snack-Schubladen bedeutet!
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