Haustiergesundheit: CBD & Hanf sicher für Hunde und Katzen

Viele Tierbesitzer probieren CBD gegen Angst, Schmerz oder Schlafprobleme. Gute Nachricht: Erste Studien und zahlreiche Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD bei manchen Tieren helfen kann. Wichtiger Hinweis gleich vorneweg: Rede immer mit deinem Tierarzt, bevor du ein neues Präparat gibst—besonders bei kranken Tieren oder wenn andere Medikamente im Spiel sind.

Wann CBD sinnvoll sein kann

Bei Hunden gibt es belastbare Hinweise, dass CBD bei Arthrose die Schmerzsymptome reduzieren kann. Eine Studie nutzte etwa 2 mg/kg zweimal täglich und sah Verbesserungen. Viele Besitzer berichten zudem von weniger Ängstlichkeit (z. B. bei Gewitter oder Silvester) und besserem Schlaf. Für Katzen sind die Daten dünner, aber einzelne Fallberichte zeigen positive Effekte bei Appetitproblemen oder leichten Verhaltensstörungen.

CBD ist kein Wundermittel. Wenn dein Tier starke Schmerzen, plötzliche Schwäche, Krampfanfälle oder schwere Veränderungen zeigt, such sofort den Tierarzt auf.

Sicherheit, Dosierung und Produktwahl

Worauf du achten solltest: Kaufe nur Produkte, die speziell für Tiere ausgewiesen sind oder deren Hersteller Dosierungsangaben für Tiere liefert. Achte auf Laborberichte (COA), die Gehalt an CBD, THC und Verunreinigungen prüfen. THC kann für Hunde und Katzen giftig sein—deshalb sollten Produkte für Haustiere sehr THC-arm oder THC-frei sein.

Zur Dosierung: Fachleute raten, »low and slow« zu starten. Ein Praxisbeispiel: Manche Studien arbeiten mit höheren Dosen wie 2 mg/kg zweimal täglich, doch viele Tierärzte empfehlen, mit einer geringen Anfangsdosis zu beginnen (z. B. 0,5–1 mg/kg täglich) und die Wirkung zu beobachten, bevor man steigert. Führe ein Protokoll: Datum, Dosis, Verhalten vor und nach Einnahme.

Formen der Gabe: Öle/Tinkturen erlauben genaue Dosierung per Tropfen, Leckerlis sind praktisch, aber oft schwerer zu dosieren. Vermeide Produkte mit Xylitol, Alkohol oder anderen für Tiere schädlichen Zusätzen. Lagere CBD kühl und dunkel, damit es länger stabil bleibt.

Nebenwirkungen sind meist mild: Müdigkeit, leichter Durchfall oder veränderter Appetit. Bei ungewöhnlichen Symptomen sofort anhalten und Tierarzt kontaktieren. Informiere den Tierarzt über CBD, weil Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten möglich sind (z. B. Medikamente, die in der Leber abgebaut werden).

Praktische Schritte: Wähle ein getestetes Produkt, starte mit kleiner Dosis, beobachte ein bis zwei Wochen, erhöhe nur langsam und dokumentiere Veränderungen. Wenn du unsicher bist, bitte um eine zweite Meinung bei einem Tierarzt mit Erfahrung in Cannabinoid-Therapie.

Gut ausgewählt und richtig dosiert kann CBD ein hilfreiches Ergänzungsmittel für die Haustiergesundheit sein. Beobachte dein Tier genau und handle lieber vorsichtig als hastig.

CBD für Hunde: Wie viel ist zu viel für das Wohl Ihres Haustieres?

Cannabidiol, häufig als CBD bekannt, wird immer beliebter als Ergänzungsmittel für Haustiere, einschließlich Hunde. Es wird oft angewendet, um Angstzustände, Schmerzen und andere Gesundheitsprobleme zu behandeln. Doch was geschieht, wenn man zu viel verwendet? In diesem Artikel untersuchen wir, ob zu viel CBD Ihrem Hund schaden kann, welche Symptome auf eine Überdosierung hindeuten und wie Sie sicherstellen können, dass Sie die richtige Dosierung verwenden. Es werden zudem nützliche Tipps für verantwortungsbewusste Hundebesitzer bereitgestellt.
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