Gesunde Hunde: CBD für deinen Hund richtig nutzen
Du willst deinem Hund etwas Gutes tun, bist unsicher bei CBD und suchst klare Fakten? Hier bekommst du praxisnahe Tipps: wie CBD wirkt, wie du sicher dosierst und worauf du beim Kauf achten solltest. Keine langen Theorien, sondern handfeste Hinweise für den Alltag.
Wie CBD Hunde beeinflusst
CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System, das auch bei Hunden hilft, Gleichgewicht zu halten – etwa bei Appetit, Schlaf und Stressreaktionen. Das heißt nicht, dass CBD ein Wundermittel ist. Es kann aber bei manchen Hunden beruhigend wirken oder das Wohlbefinden unterstützen. Beobachte immer individuell: jeder Hund reagiert anders.
Wichtig: CBD-Produkte für Hunde sollten kaum bis kein THC enthalten. THC kann bei Hunden toxisch sein. Such nach Produkten, die speziell für Tiere hergestellt wurden und Laborprüfungen (COA) vorlegen.
Praxis: Dosierung, Anwendung und Sicherheit
Start klein und beobachte. Eine oft empfohlene Anfangsdosis ist 0,2 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich. Nach einer Woche kannst du bei Bedarf langsam auf 0,5 mg/kg, zweimal täglich, erhöhen. Notiere Wirkung und Nebenwirkungen, so findest du die passende Menge ohne zu raten.
Verabreiche CBD am besten mit Futter, das reduziert Magenbeschwerden und sorgt für gleichmäßigere Aufnahme. Praktisch sind Öle mit Pipette oder weiche Kapseln/Gummis für Hunde — viele Produkte haben außerdem Geschmack, den Hunde mögen.
Achte auf diese Warnzeichen für zu viel CBD: starke Schläfrigkeit, wackeliges Gangbild, Erbrechen oder Durchfall. Treten solche Symptome auf, setz die Gabe aus und kontaktiere deinen Tierarzt.
Beim Kauf gilt: immer Laborberichte (3rd-party COA) prüfen, auf THC-Gehalt achten (<0,2% ist ein gängiger Richtwert in europäischen Produkten) und auf klare Inhaltsstofflisten. Vollspektrum-Öle enthalten zusätzlich Terpene und andere Cannabinoide; Isolate bieten nur CBD. Für sensible Tiere können niedriger dosierte, tierfreundliche Formulierungen besser sein.
Frag deinen Tierarzt, bevor du bei chronischen Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Medikation beginnst. Ein offenes Gespräch hilft, Wechselwirkungen zu vermeiden und die beste Strategie zu finden.
Mehr Details findest du in unseren Artikeln "CBD und Hanf für Hunde: Unterschied und Nutzen erklärt" und "CBD für Hunde: Wie viel ist zu viel für das Wohl Ihres Haustieres?". Beide Beiträge gehen tiefer auf Dosierung, Risiken und praktische Erfahrungen ein.
Kurzer Tipp zum Schluss: Beobachte dein Tier, dokumentiere Dosierung und Reaktion, und passe langsam an. So schützt du deinen Hund und findest die beste Unterstützung für seine Gesundheit.