Geruch von CBD & Cannabis: Aromen, Terpene und woran du schlechten Geruch erkennst
Der Geruch sagt viel über eine CBD-Blüte oder ein Produkt aus. Riecht sie frisch, fruchtig oder muffig? Mit einfachen Tricks kannst du Qualität einschätzen, schlechte Produkte erkennen und die Aromen besser zuordnen. Ich erkläre dir, worauf du achten solltest und welche Gerüche Warnsignale sind.
Was der Geruch dir verrät
Terpene sind die kleinen Duftmacher in Cannabis und CBD-Produkten. Myrcen riecht erdig und kann beruhigend wirken – dazu passt unser Artikel "Wie beeinflusst Myrcen deinen Rausch?". Limonen riecht nach Zitrus, Pinene nach Kiefer. Der Duft allein sagt nichts zu Cannabinoid-Gehalt, aber er hilft bei der Sortenwahl: suchst du Entspannung, wählst du oft erdig-warme Aromen; willst du wach bleiben, sind zitrusartige Terpene besser.
Praktisch: Öffne das Glas, atme kurz durch die Nase ein, halte den Atem kurz und nehme dann ein zweites Mal Geruch auf. Das zweite Mal erkennst du feinere Noten besser. Wenn die Blüte muffig oder wie feuchte Pappe riecht, ist sie wahrscheinlich schlecht getrocknet oder schimmelig.
Gute und schlechte Gerüche — Checkliste
Gute Gerüche: frisch, intensiv, komplex. Beispiele: fruchtig, würzig, harzig oder zitronig. Sie deuten auf gute Terpenprofile und richtige Trocknung hin. Lies dazu auch "Der Geschmack von Cannabis: Entdecken Sie die verschiedenen Aromen" für mehr Details.
Warnsignale:
- Mustig/garageartig: möglicher Schimmel – Finger weg.
- Stark chemisch: Restchemikalien oder Pestizide.
- Grasig oder wie Heu: zu früh geerntet oder schlecht getrocknet.
- Ammoniak/beißend: Schädlings- oder Lagerprobleme.
Wenn du gemahlene Blüten riechst, ist das anders: Gemahlen verflüchtigen sich Duftstoffe schneller. Mehr dazu im Artikel "Kann man gemahlene Blüten rauchen?".
Lagere CBD-Produkte luftdicht, dunkel und bei konstanter Temperatur. Glasbehälter und Feuchtigkeits-Packs schützen den Geruch. Plastik lässt Aromen fliehen und kann Fremdgerüche anziehen.
Manche Getränke oder Edibles haben einen milden Eigengeruch, der anders wirkt als frische Blüten. Wenn ein CBD-Getränk plötzlich unangenehm riecht oder bitter schmeckt, lieber nicht konsumieren – siehe "Können CBD-Getränke Angst auslösen?" für Hinweise zum Verhalten nach Konsum.
Und noch ein Tipp: Geruch ist nützlich, aber nicht allein entscheidend. Qualität beurteilst du am Geruch, Aussehen, Trichomen und an Labortests. Suche nach COA (Analysen) beim Händler. Wenn du öfter unsicher bist, hilft unser Beitrag "Wie wähle ich die beste CBD-Blume aus?" mit konkreten Prüfzeichen und Kaufhinweisen.
Bleib neugierig: Probier bewusst verschiedene Aromen, merk dir, welche Terpene dir gefallen, und achte auf Warngerüche. So triffst du beim nächsten Kauf sicherere Entscheidungen und findest Produkte, die wirklich zu dir passen.