CBN vs. CBD: Was ist der Unterschied?
CBN und CBD klingen ähnlich, sind aber nicht gleich. Beide stammen aus der Cannabispflanze, wirken nicht berauschend wie THC, und werden oft bei Schlafproblemen, Schmerzen oder Stress genannt. Der wichtigste Unterschied: CBN entsteht meist wenn THC altert oder oxidiert. CBD ist ein direktes Abbauprodukt der Pflanze und wird in großen Mengen in Hanf gewonnen.
Wie entstehen sie und wie wirken sie?
CBN entsteht, wenn THC mit Sauerstoff reagiert. Das passiert bei längerer Lagerung oder unsachgemäßer Trocknung. CBN hat eine leichte sedierende Wirkung und wird oft wegen seines Einschlafpotenzials untersucht. Es bindet nur schwach an die klassischen CB1- und CB2-Rezeptoren im Endocannabinoid-System.
CBD bindet kaum direkt an diese Rezeptoren. Stattdessen beeinflusst es andere Signalwege: es kann Enzyme hemmen, die körpereigene Cannabinoide abbauen, und wirkt entzündungshemmend und angstlösend in vielen Studien. CBD ist vielseitiger erforscht und wird gegen Schmerzen, Angstzustände, Entzündungen und als Alltagsunterstützung eingesetzt.
Wirkung, Nebenwirkungen und Sicherheit
Wenn du besseren Schlaf suchst, ist CBN einen Blick wert. Viele Nutzer berichten, dass CBN das Einschlafen erleichtert. Wissenschaftlich sind die Daten noch begrenzt, aber Tierversuche und frühe Humanstudien zeigen ein sedierendes Potenzial.
CBD ist breiter untersucht. Nebenwirkungen sind meist mild: Müdigkeit, trockener Mund oder Verdauungsbeschwerden. Beide Stoffe können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben, weil sie Leberenzyme beeinflussen. Sprich mit deinem Arzt, besonders wenn du starke Medikamente nimmst.
Wichtig: Produkte können Spuren von THC enthalten. Das kann bei Drogentests relevant sein. Achte auf Laborzertifikate (COA), die THC-Gehalt, Reinheit und Cannabinoid-Profil zeigen.
Praktische Tipps: Wann welches Cannabinoid wählen?
Wenn du hauptsächlich Schlafprobleme hast: Probiere CBN-haltige Produkte oder Kombi-Produkte mit CBN+CBD. Beginne niedrig dosiert (z. B. wenige Milligramm) und teste die Wirkung am Abend. Bei chronischen Schmerzen, Angst oder Entzündungen ist CBD oft die bessere Wahl, weil es breiter wirkt und mehr Studien unterstützt.
Dosierung: Es gibt keine Einheitsgröße. Starte klein, beobachte 3–7 Tage und erhöhe langsam. Achte auf Qualität: Vollspektrum-Produkte liefern oft mehr Wirkung durch Terpene und andere Cannabinoide, während isolierte Produkte nur einen Wirkstoff enthalten.
Kurz und praktisch: CBN = tendenziell schlaffördernd, entsteht aus gealtertem THC. CBD = vielseitig einsetzbar, besser erforscht, wirkt gegen Stress, Schmerzen und Entzündungen. Beide können zusammen sinnvoll sein. Kaufe aus geprüften Quellen und sprich mit Fachleuten bei Unsicherheiten.
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