CBG Nebenwirkungen: Was du wissen musst
CBG (Cannabigerol) ist ein wachsendes Thema bei Anwendern, die nach Alternativen zu CBD suchen. Forschung ist noch begrenzt, trotzdem gibt es erste Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen. Hier erfährst du klar und praktisch, worauf du achten solltest.
Häufige Nebenwirkungen und Symptome
Die meist berichteten Effekte bei CBG sind mild. Dazu gehören Mundtrockenheit, leichte Müdigkeit und Veränderungen im Appetit. Manche Nutzer fühlen sich etwas schläfriger oder haben kurzzeitige Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall.
Bei höheren Dosen kann es zu deutlich stärkerer Müdigkeit kommen. Schwere Nebenwirkungen sind selten, aber Schwindel, Herzrasen oder starke Kreislaufprobleme sollten ernst genommen werden. Bei solchen Symptomen sofort ärztliche Hilfe suchen.
Sicher anwenden: Dosierung, Wechselwirkungen und Qualität
Dosierung: Es gibt keine einheitliche Empfehlung. Start immer niedrig: 2,5–5 mg CBG pro Tag reichen als Anfang. Beobachte 3–7 Tage, bevor du die Dosis um 2,5–5 mg erhöhst. Viele Anwender finden eine gute Wirkung zwischen 10–30 mg pro Tag, abhängig von Körpergewicht und Empfindlichkeit.
Wechselwirkungen: CBG kann wie andere Cannabinoide Enzyme in der Leber beeinflussen (CYP450-System). Das bedeutet: CBG kann die Wirkung von Medikamenten verstärken oder abschwächen. Besorgniserregend sind Blutverdünner, Antidepressiva, Antiepileptika und bestimmte Herzmedikamente. Wenn du Medikamente nimmst, sprich vorher mit deinem Arzt.
Besondere Vorsicht gilt bei Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern und schweren Leber- oder Herzproblemen. Für diese Gruppen gibt es keine belastbaren Sicherheitsdaten.
Produktqualität: Viele Probleme kommen nicht durch CBG selbst, sondern durch schlechte Produkte. Achte auf Laborberichte (Lab Reports), die THC-Gehalt, Pestizide und Schwermetalle prüfen. Nur von Herstellern kaufen, die transparente Testergebnisse bieten.
Tipps zur Reduzierung von Nebenwirkungen: Nimm CBG mit etwas Essen, das kann Magenbeschwerden mindern. Trink genug Wasser, um Mundtrockenheit zu vermeiden. Teile die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen, wenn du zu Müdigkeit neigst. Kombiniere CBG nicht mit Alkohol oder starken Beruhigungsmitteln.
Wenn du beobachten willst, ob CBG schlecht für dich ist, führ ein kurzes Tagebuch: Zeitpunkt, Dosis, Wirkung, Nebenwirkungen. So erkennst du schnell Muster.
Kurz gesagt: CBG wirkt bei vielen Menschen gut verträglich, Nebenwirkungen sind meist mild und dosisabhängig. Trotzdem: Vorsicht bei Medikamenten, Qualität prüfen und langsam anfangen. Bei Unsicherheit oder auffälligen Symptomen Rücksprache mit dem Arzt halten.