CBD-Öl für Hunde: Dosierung, Wirkung und Sicherheit
Wussten Sie, dass viele Hundebesitzer CBD-Öl nutzen, um Schmerzen, Angst oder Entzündungen zu lindern? CBD wirkt über das Endocannabinoid-System, das bei Hunden ähnlich funktioniert wie beim Menschen. Das heißt: Bei richtiger Anwendung kann CBD das Wohlbefinden Ihres Hundes unterstützen. Aber wie dosiert man sicher und worauf muss man achten?
Wie wirkt CBD beim Hund?
CBD beeinflusst Rezeptoren, die Schmerz, Stimmung und Entzündungsprozesse steuern. Studien an Hunden mit Arthrose zeigen, dass CBD die Schmerzwerte und Aktivität verbessern kann. Viele Besitzer berichten zudem von ruhigerem Verhalten bei Trennungsangst oder Silvesterstress. Wichtig: CBD ist kein Wundermittel, aber es kann ein nützliches Ergänzungsmittel sein – besonders kombiniert mit guter tierärztlicher Betreuung.
Beobachten Sie Ihren Hund in den ersten Tagen genau: Appetit, Beweglichkeit und Energie geben Hinweise, ob das Öl wirkt oder ob Nebenwirkungen auftreten. Typische positive Effekte treten oft nach einigen Tagen bis wenigen Wochen regelmäßiger Gabe auf.
Dosierung und Sicherheit
Starten Sie immer niedrig und erhöhen Sie langsam. Eine praxisnahe Faustregel: Beginnen Sie mit 0,25 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich. Steigern Sie schrittweise auf 1–2 mg/kg, falls nötig. Beispiel: Ein Hund mit 10 kg startet bei 2,5 mg pro Gabe (0,25 mg/kg) und kann bei Bedarf auf 10–20 mg pro Gabe (1–2 mg/kg) hochgefahren werden.
Achten Sie auf Wechselwirkungen: CBD kann Enzyme in der Leber beeinflussen und so die Wirkung anderer Medikamente verändern. Geben Sie Ihrem Tierarzt Bescheid, wenn Ihr Hund Medikamente wie Antiepileptika, Blutverdünner oder andere verschreibungspflichtige Mittel nimmt.
Mögliche Nebenwirkungen sind meist mild: Müdigkeit, Durchfall oder vermehrter Durst. Bei starker Schläfrigkeit, Erbrechen oder Koordinationsstörungen stoppen Sie die Gabe und suchen den Tierarzt auf.
Bei Produktwahl lieber genau hinschauen: Wählen Sie Produkte ohne oder mit sehr wenig THC (broad‑spectrum oder CBD-Isolat), damit Ihr Hund keine THC‑Effekte bekommt. Achten Sie auf Laborberichte (COA) von unabhängigen Testlabors, Angaben zur CBD-Konzentration, Herkunft des Hanfs und auf ein trägeröl wie MCT.
Tipps zur Anwendung: Öl morgens und abends zur Mahlzeit geben oder auf ein Leckerli träufeln. Nutzen Sie den Tropfer, um die Menge genau zu dosieren. Lagern Sie das Öl dunkel und kühl, und bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Wenn Sie unsicher sind: Fragen Sie Ihren Tierarzt. Ein kurzer Check der Leberwerte vor und nach einigen Wochen kann helfen, die Sicherheit langfristig zu überwachen. So nutzen Sie CBD-Öl verantwortungsvoll und geben Ihrem Hund die beste Chance auf positive Effekte.