Bud Steigerung: So bekommst du größere CBD‑Buds

Mehr Bud bedeutet mehr Ertrag — und oft intensiveren Geschmack. Kleine Änderungen im Anbau bringen oft die größten Effekte. Hier bekommst du klare, praktische Tipps, die du gleich anwenden kannst.

1. Genetik, Licht und Wachstum

Alles beginnt mit der Sorte. Gute Genetik liefert von Haus aus größere Blüten. Wenn du Saat oder Stecklinge wählst, such gezielt nach Sorten, die für hohe Buddichte bekannt sind. Licht ist der zweitwichtigste Faktor: Mehr echte PAR‑Leistung (nicht nur Watt) bedeutet stärkeren Blütenaufbau. Stelle das Licht so ein, dass die Pflanzen gleichmäßig beleuchtet sind. Bei LED achte auf korrekte Höhe: zu nah verbrennt, zu weit reduziert Ertrag.

Beim Wachstum gilt: kräftige, gesunde Pflanzen bilden bessere Buds. Sorge für kräftige Wurzeln mit luftigen Substraten oder gut belüftetem Hydroponik‑Medium.

2. Training, Schnitt und Platz nutzen

Wenn du Pflanzen trainierst, vergrößerst du die nutzbare Blütenfläche. Methoden wie Low Stress Training (LST), Topping oder SCROG öffnen das Blätterdach und bringen Licht zu mehr Blütenstellen. Entferne früh kleine, schattige Seitentriebe (Lollipopping), damit die Energie in die oberen, gut beleuchteten Buds fließt.

Ein häufiger Fehler: zu dichtes Pflanzen. Gib jeder Pflanze genug Platz für Luft und Licht. Stützen bei schweren Kolas verhindern, dass Äste brechen und die Buds Schaden nehmen.

Nährstoffversorgung ist praxisentscheidend. In der Blütephase brauchen Pflanzen weniger Stickstoff, dafür mehr Phosphor und Kalium. Nutze ein abgestimmtes Blüte‑Düngerprogramm, aber vermeide Überdüngung. Beobachte Blattfarbe und -struktur, dann passt du an.

pH‑Wert nicht vergessen: In Erde ideal 6,0–6,8, in Hydro 5,8–6,2. Falscher pH blockiert Nährstoffaufnahme, Buds bleiben klein.

Klima: Temperatur tagsüber 22–28 °C, nachts 17–20 °C und 40–55% Luftfeuchte in der Blüte helfen Harzbildung und verhindern Schimmel. Späte Blütephase ruhig 35–45% Luftfeuchte, damit dichte Buds nicht schimmeln.

CO2 kann den Ertrag steigern, ist aber nur sinnvoll bei sehr hellem Licht und kontrollierten Bedingungen. Für Anfänger lohnt sich CO2 oft nicht.

Erntezeitpunkt bestimmt Budgröße und Potenz. Warte bis die Trichome überwiegend milchig sind, mit einigen bernsteinfarbenen. Zu frühe Ernte reduziert Volumen, zu späte reduziert Terpene.

Zum Schluss: Trocknen und Cure nicht vernachlässigen. Langsames Trocknen bei 15–20 °C und 50–60% Luftfeuchtigkeit, danach langsames Aushärten in Gläsern verbessert Gewicht, Aroma und Brennverhalten der Buds.

Probier einzelne Maßnahmen gezielt aus und notiere Ergebnisse. So findest du schnell, was bei deiner Sorte und Umgebung am besten funktioniert.

Lollipopping für größere Buds: Eine umfassende Anleitung

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Technik des Lollipoppings im Cannabis-Anbau und wie sie dazu beitragen kann, größere und kräftigere Buds zu entwickeln. Es wird erklärt, was Lollipopping genau bedeutet, welche Vorteile es bietet und wie es korrekt angewendet wird. Zudem geben wir hilfreiche Tipps, wann der beste Zeitpunkt für diese Methode ist und welche Fehler vermieden werden sollten.
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