Angststörung: Wie CBD helfen kann und was du beachten musst
Angststörungen zeigen sich sehr unterschiedlich – bei manchen Menschen lindert CBD Symptome, bei anderen bringt es nichts oder kann sogar unangenehm wirken. Du willst wissen, ob CBD eine Option ist? Hier bekommst du klare, praktische Infos ohne Fachchinesisch.
Wie CBD wirken kann
CBD wirkt nicht wie THC. Es bindet nicht direkt an das "High"-System, sondern beeinflusst Rezeptoren, die Stimmung und Stress steuern, zum Beispiel Serotonin-Rezeptoren. Eine klinische Studie zeigte, dass 600 mg CBD akute Angst beim öffentlichen Sprechen reduzieren kann. Das heißt: es gibt Hinweise, dass CBD bei bestimmten Angstformen helfen kann — vor allem kurzfristig bei Leistungs- oder Sozialangst.
Wichtig: Die Forschung ist noch begrenzt. Langfristige Wirksamkeit und Wirkung bei generalisierten oder panikartigen Störungen sind nicht abschließend bewiesen. CBD ist kein Ersatz für Therapieformen wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT) oder verordnete Medikamente.
Praktische Tipps & Sicherheit
Welche Form ist sinnvoll? Inhalation wirkt am schnellsten (Minuten), Öltropfen unter der Zunge nach 15–45 Minuten, Edibles und Gummis brauchen 30–120 Minuten. Für akute Angstattacken ist ein schnell wirkendes Produkt besser; für dauerhafte Dosierung eignen sich Öle oder Kapseln.
Dosierung: Starte niedrig und steigere langsam. Viele Nutzer beginnen mit 5–10 mg CBD am Tag und erhöhen schrittweise um 5–10 mg pro Woche. Studien, die Wirkung zeigten, arbeiteten oft mit deutlich höheren Einzeldosen (z. B. 300–600 mg), das ist aber nicht die Standardempfehlung für den Alltagsgebrauch.
Achte auf THC: Produkte mit nennenswertem THC können bei anfälligen Personen Angst verstärken. Wenn du leicht ängstlich wirst, wähle ein Produkt mit sehr niedrigem THC-Gehalt oder ein reines CBD-Isolat. Auch Sativa-dominante Sorten neigen dazu, aufputschender zu wirken und sind bei Angst oft ungeeignet.
Wechselwirkungen: CBD beeinflusst Leberenzyme (CYP450). Das kann die Wirkung von Antidepressiva, Blutverdünnern oder anderen Medikamenten verändern. Besprich CBD mit deinem Arzt, wenn du Medikamente nimmst.
Nebenwirkungen sind meist leicht: Müdigkeit, Magenbeschwerden, trockener Mund. Wenn Symptome stark werden oder neue Probleme auftreten, setze CBD ab und suche ärztlichen Rat.
Konkreter Tipp: Führe ein kurzes Protokoll (Dose, Form, Uhrzeit, Situation, Wirkung). So findest du schnell, ob CBD für dich hilft und welche Dosis passt.
Wenn Angst deinen Alltag stark einschränkt, du Panikattacken oder suizidale Gedanken hast, such sofort professionelle Hilfe. CBD kann unterstützen, ersetzt aber keine Therapie oder ärztliche Behandlung.
Willst du tiefer einsteigen? Auf unserer Seite findest du Artikel zu Dosierung, Sativa vs. Indica, CBD-Getränken und Erfahrungen anderer Nutzer.