CBD für Hunde: sichere Haustierpflege und Dosierung
CBD für Hunde wird oft genutzt um Angst, Schmerzen oder Altersbeschwerden zu lindern. Aber wie viel ist sicher, und worauf sollten Sie achten? Hier finden Sie klare, praktische Tipps, damit Ihr Hund geschützt bleibt.
Beginnen Sie immer mit einer niedrigen Dosis und beobachten Sie das Tier. Eine gängige Anfangs-Dosis liegt bei etwa 0,2 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht einmal täglich. Steigern Sie nur langsam und in kleinen Schritten, falls nötig, bis zu einer gut verträglichen Menge. Verändern Sie eine Variable nach der anderen: Dosis, Häufigkeit oder Produkttyp — so erkennen Sie, was hilft.
Achten Sie auf deutliche Anzeichen einer Überdosierung: starke Müdigkeit, Gangunsicherheit, anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder starkes Zittern. Auch vermehrter Durst und niedriger Blutdruck können vorkommen. Treten diese Symptome auf, stoppen Sie die Gabe und kontaktieren Sie umgehend Ihren Tierarzt.
Worauf bei der Produktwahl achten? Kaufen Sie nur CBD-Öl mit einem aktuellen Laborbericht (COA), der Inhaltsstoffe, CBD-Konzentration und THC-Gehalt belegt. Bevorzugen Sie Produkte mit klarer Angabe der mg pro Milliliter. Vollspektrum-Öle enthalten weitere Cannabinoide, während Isolate fast reines CBD bieten. Beide haben Vor- und Nachteile — prüfen Sie das COA.
Kosten hängen von Konzentration, Hersteller, Extraktionsmethode und Flascheninhalt ab. Ein höherer CBD-Gehalt kann teurer wirken, ist aber oft ergiebiger. Achten Sie nicht nur auf den Preis pro Flasche, sondern auf den Preis pro mg CBD. So vergleichen Sie fair und vermeiden überteuerte Produkte.
Ein praktisches Rechenbeispiel: Ihr Hund wiegt 10 kg. Start-Dosis 0,2 mg/kg ergibt 2 mg CBD pro Gabe. Hat das Öl 5 mg/ml, benötigen Sie 0,4 ml pro Portion. Dokumentieren Sie Wirkung und Nebenwirkungen eine Woche lang, bevor Sie die Dosis anpassen.
Geben Sie CBD nicht als Ersatz für eine tierärztliche Behandlung bei ernsten Erkrankungen. CBD kann unterstützen, ersetzt aber keine Diagnose oder notwendige Medikamente. Besonders bei trächtigen Tieren, Welpen oder Hunden mit Lebererkrankungen sollten Sie vorher den Tierarzt fragen.
CBD kann mit bestimmten Medikamenten interagieren, zum Beispiel mit Blutverdünnern oder starken Schmerzmitteln. Wenn Ihr Hund regelmäßig Medikamente bekommt, sprechen Sie zuerst mit dem Tierarzt. Bei akuten Stresssituationen wirkt CBD manchmal schon nach 30–60 Minuten, bei chronischen Schmerzen oder Entzündungen braucht man oft mehrere Tage bis zwei Wochen, um eine echte Veränderung zu sehen. Geben Sie das Öl gleichmäßig verteilt über den Tag, etwa morgens und abends, statt einer großen Einmalgabe. Verwenden Sie zur Messung eine Spritze oder Pipette mit Markierungen, damit Sie genau bleiben. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Dosis im Kalender — so behalten Sie die Übersicht. Bei Unsicherheit: rufen Sie lieber Ihren Tierarzt an heute.
Praktische Tipps
Lagern Sie CBD-Öl kühl und dunkel, nutzen Sie eine genaue Pipette und notieren Sie jede Gabe. Kaufen Sie Produkte mit klarer Herkunft und geprüfter Reinheit. Lesen Sie Erfahrungsberichte, aber verlassen Sie sich vor allem auf Laborwerte und fachliche Beratung.
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Auf dieser Seite finden Sie zwei nützliche Artikel: "CBD für Hunde: Wie viel ist zu viel..." erklärt Überdosierung und Symptome. "Durchschnittskosten von CBD-Öl für Hunde" hilft beim Vergleich der Preise. Beide Artikel geben konkrete Schritte für sichere Anwendung und Auswahl.