Haustiergesundheit: CBD für Hunde — was du wissen musst
Wusstest du, dass CBD Hunden bei Schmerzen, Angst und Entzündungen helfen kann — aber nur, wenn du es richtig nutzt? Viele Tierhalter sind neugierig, doch unsichere Dosierung oder schlechte Produkte führen oft zu Problemen. Hier bekommst du klare, praktische Hinweise, die direkt umsetzbar sind.
Wann CBD sinnvoll sein kann
CBD kann helfen bei Arthrose, Angstzuständen, leichten Entzündungen und zur Unterstützung bei Schlafproblemen. Eine echte Studie an Hunden mit Arthrose zeigte, dass 2 mg/kg zweimal täglich die Schmerzwahrnehmung verbessern kann. Das heißt: es gibt konkrete Hinweise, keine Wunderformel. Wenn dein Hund lahmt, sich schlecht bewegt oder in Stresssituationen extrem reagiert, kann CBD eine Ergänzung sein — aber nicht der einzige Schritt.
Dosierung, Sicherheit und Anwendung
Beginne immer niedrig und steigere langsam. Ein praktikabler Startwert ist etwa 0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht täglich. Beobachte eine Woche und steigere bei Bedarf schrittweise. Für Probleme wie Arthrose orientiert man sich in Studien an 2 mg/kg zweimal täglich. Sprich vor Änderungen mit deinem Tierarzt, besonders wenn dein Hund Medikamente nimmt.
Achte auf Nebenwirkungen: Müdigkeit, veränderter Appetit oder trockener Mund kommen vor. In seltenen Fällen wurden erhöhte Leberenzyme beobachtet. Darum: vor allem bei Lebererkrankungen oder bei gleichzeitiger Medikation Rücksprache halten. CBD beeinflusst Enzyme in der Leber (CYP450), das kann Auswirkungen auf andere Arzneien haben.
Wähle Produkte mit Laborzertifikat (COA). Das Zertifikat zeigt CBD-Gehalt, andere Cannabinoide und besonders den THC-Anteil. Für Haustiere sollten THC-Werte minimal sein (in der EU meist <0,2 %). Greif zu Vollspektrum- oder Breitspektrum-Ölen nur, wenn die Laborwerte sauber sind. Isolate sind eine Alternative, wenn du THC komplett ausschließen willst.
Praktische Anwendung: Öle lassen sich gut unter die Zunge geben oder ins Futter mischen. Kauen oder Leckerlis sind bequem, aber die Wirkung kann langsamer einsetzen. Lüfte die Dosierung an kleinen Testtagen: gib eine feste Menge morgens und notiere Verhalten, Appetit und Aktivität.
Worauf du beim Kauf achten solltest: klare Inhaltsstoffe, COA von einer unabhängigen Quelle, genaue CBD-Angabe pro Tropfen und keine unnötigen Zusätze wie Xylit (giftig für Hunde). Vermeide Produkte mit unklarer Herkunft.
Wenn du unsicher bist: frag deinen Tierarzt oder eine Tierheilpraktikerin mit Erfahrung. CBD kann eine sinnvolle Ergänzung zur Haustiergesundheit sein — wenn du verantwortungsvoll auswählst und dosierst.